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Eingriffel-Weißdorn

(Crataegus monogyna)

V Home Waldränder, Heißländen in Auen
2 — 6 m indigen LC
Synonym: Crataegus oxyacantha. Nanophanerophyt-Makrophanerophyt, coll-mont. Die weißen Blüten sind ausschließlich eingriffelig. Die Kelchblätter sind breit 3-eckig. Die Einschnitte der gespaltenen bis zerschnittenen Laubblattspreite sind ganzrandig. Die roten Früchte sind eiförmig elliptisch bis gestaucht kugelig (Lit). Der Eingriffel-Weißdorn ist eine alte Heilpflanze: Herzmittel - der Weißdorntee ist bekannt dafür. Die roten, beerenartigen Apfelfrüchte (Mehlfässchen) können gegessen werden - sie sind sehr vitaminreich (Kompott, Gelee). Die Früchte werden im September reif (Lit). Die häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
 
 
28.04.2020 Traunuferradweg Pucking
 
 
 
23.04.2020 Pucking
 
Crataegus monogyna
 
 
Crataegus monogyna
05.08.2007 Heißlände in Pucking
 
Crataegus monogyna
Blühender Weißdorn am Waldrand der Puckinger Leiten.
 
Crataegus monogyna
In der Zentralblüte eines Blütenstandes können auch zwei Griffel vorhanden sein.
 
Crataegus monogyna
01.05.2009 Pucking
 
Zweige im Winter
26.02.2005 Pucking
 
Dornen
 
 
Knospe
04.01.2021 Pucking

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1416. C. Oxyacantha L. sp. (M. Oxyacantha Crantz. Gemeiner W., Mehlbeeren. — Hagedorn, Christdorn)
Strauch oder Baum, 3 — 30' hoch. Rinde aschgrau. Aeste sperrigabstehend, dornig. Holz sehr hart. Blätter steif, glänzendgrasgrün, im Umrisse rundlich, verkehrteiförmig oder rautenförmig, öfter abgestutzt, 3 — 5lappig oder 3 — 7spaltig, ungleich- oder eingeschnittengesägt, kahl oder besonders in der Jugend etwas flaumig. Blüthen in aufrechten Doldentrauben. Blüthenstiele und Kelchröhren kahl oder in der Jugend zuweilen flaumig, zottig. Kronen weiss, selten rosenroth, in Gärten auch gesättigtrosenroth und gefüllt, stark, aber unangenehm riechend. Griffel 1 — 3. Früchte ellipsoidisch, eiförmig oder fast kugelig, 1 — 3-fächerig, schmutzigscharlachroth, ungeniessbar. Das sehr feste Holz wird von Drechslern und Wagnern verarbeitet, die reifen Früchte sind Vogelfutter.
Mai — Juni


Aendert ab:

  • α lobata Neilr. (C. Oxyacantha Jacq. — Mespilus O. Willd.) Strauch 3 — 10' hoch. Blätter im Umrisse rundlich oder verkehrteiförmig, vorne seichtgelappt, oft fast ungetheilte darunter. Lappen stumpf, vorgestreckt. Blüthenstiele und Kelche immer kahl. Fruchtfächer und Griffel meist 2.
  • β laciniata Neilr. (C. monogyna Jacq. Mespilus m. Willd. — Mesp. Oxyacantha E. B.) Strauch oder Baum bis 30' hoch. Blätter im Umrisse keilig-verkehrteiförmig oder rautenförmig, fiederspaltig oder an den jungen Trieben fiedertheilig. Lappen länger, schmäler, spitzer, abstehend oder die untersten ausgesperrt. Blüthenstiele und Kelchröhre in der Jugend wolligzottig, im Alter verkahlend. Fruchtfach und Griffel in der Regel nur 1.

An Waldrändern, in Vorhölzern, Hecken, Zäunen, in Auen, über Gneiss, Granit, Hornblende, Kalk, Dolomit, Donaualluvium in beiden Formen. β Sehr gemein und häufig in Hecken gezügelt, α minder häufig."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 179), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 06.06.2026

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